Grußwort – Bernhard Stammler

Liebe Leserinnen und Leser,

während sich die politische Landschaft zunehmend verändert und die anhaltenden Diskussionen zur Lösung der Flüchtlingsproblematik dazu führen, dass sich die etablierten Parteien in vielen Bundesländern mit neuen Zusammensetzungen der Landesparlamente auseinandersetzen müssen, zwingt die anhaltende Niedrigzinspolitik der EZB viele Kapitalanleger zum Umdenken. Wer in dieser Zeit positive Renditen erzielen möch­te, muss sich dieses Ziel durchaus mit der Bereitschaft höhere Risiken einzugehen einkaufen. Derzeit rückt die Immobilie bei vielen Anlegern immer stärker in den Fokus ihrer Anlageentscheidung. Bedingt durch die hohe Nachfrage erle­ben wir in diesem Bereich erhebliche Preissteigerungen und es werden bereits die ersten Warnrufe vor einer Immobilienblase laut. Beson­ders durch die mittlerweile gesetzlich geregelte Mietpreisbindung ist eine entsprechende Investition immer unter langfristigen Gesichts­punkten zu treffen und hängt mehr denn je von dem Entwicklungspotential des Standortes ab. Nach wie vor gibt es in diesem Bereich dennoch sehr inte­ressante Investitionsmöglichkeiten; teilweise mit ansehnlichen steuerlichen Förderungen, welche die Rentabilität erheblich steigern können. In diesen schwierigen Zeiten ist es für den Anleger umso wichtiger, einen kompetenten Berater an seiner Seite zu wissen, welcher die Merk­ma­le verschiedener Anlagemöglichkeiten beleuchtet. Dabei gilt es, bei vernünftigen Ertragschancen die Risiken des Anlageportfolios durch eine sinnvolle Diversifikation bestmöglich zu minimieren. Unsere Berater stehen Ihnen dafür seit mittlerweile über 30 Jahren als qualifizierte An­sprech­partner zur Verfügung. Nutzen Sie unsere Erfahrung für Ihre strategische Finanzplanung!

Viel Spaß bei der Lektüre wünscht Ihnen herzlichst Ihr Bernhard Stammler

Private Kranken-
versicherung

Im Voraus bezahlen und Steuern sparen

Besonders Selbstständige, die privat krankenversichert sind, haben durch die Anwendung eines simplen „Steuertricks“ eine völlig risikolose Möglichkeit, aus dem eigenen Geld etwas mehr zu machen. Seit 2010 lassen sich die Beiträge für die Krankenversicherung teilweise von der Steuer absetzen bzw. werden als Sonderausgaben angesetzt. Normalerweise wird der Beitrag monatlich gezahlt. Wer aber über die nötige Liquidität verfügt sollte überlegen, die Zahlungen an den Kranken­versicherer im Voraus zu leisten, denn: Wer seine Beiträge vorab bezahlt (je nach Versicherer sind bis zu 2,5 Jahre möglich), der kann den Jah­res­beitrag im Jahr der Zahlung steuerlich ansetzen (steuerlich relevant sind je nach Tarif ca. 70 – 80 % des Gesamtbeitrags). Hierdurch ergibt sich in der Regel ein Steuerspareffekt, da sich im Folgejahr Beiträge zu anderen Versicherungen ansetzen lassen, welche sonst unbe­rück­sichtigt bleiben würden. Das liegt daran, dass in aller Regel der Höchstbetrag für ansetzbare Versicherungsbeiträge in Höhe von 2.800 € (bei Selbst­ständigen) bereits durch die private Krankenversicherung voll ausgeschöpft ist – dieser Umstand entfällt in dem Jahr nach der Voraus­zahlung, da dann keine laufenden Prämien anfallen und somit entsprechender Spielraum zur steuerlichen Absetzung von sonsti­gen Versicherungs­bei­trägen bleibt. Darüber hinaus gibt es bei fast allen Versicherern die Möglichkeit, einen sogenannten Altersentlastungstarif zu vereinbaren. Dabei handelt es sich um einen Sparvertrag im Rahmen Ihrer privaten Krankenversicherung, der im Rentenalter dazu genutzt wird, Ihre Beiträge zu reduzieren. Die Prämie für diesen Baustein kann im gleichen Verhältnis steuerlich geltend gemacht werden wie Ihre übrigen Krankenversicherungsbei­trä­ge. Teilweise sind hier auch Einmalbeiträge möglich, die den Steuereffekt im Jahr der Zahlung noch erhöhen.  

Garantiezinssenkung
zum 01.01.2017

Lebensversicherung – Handeln Sie jetzt!

Neukunden klassischer Lebensversicherungen müssen sich ab dem nächsten Jahr auf einen weiteren Rückgang der garantierten Mindest­ver­zinsung einstellen. Der Garantiezins wird von aktuell 1,25 % auf 0,9 % gesenkt – damit reagiert das Bundesfinanzministerium auf die Folgen der vorherrschende Niedrig- bzw. Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank. Diese Änderung betrifft alle Verträge, die nach dem 31.12.2016 vereinbart werden. Für bestehende Versicherungen oder solche, die noch die­ses Jahr beginnen, gilt noch die höhere Garantieverzinsung. Es ist also unbedingt zu empfehlen, noch vor dem Jahreswechsel aktiv zu werden, um sich die höhere Garantie zu sichern. Doch nicht nur klassische Tarife zur Altersvorsorge sind von der Zinssenkung betroffen. Diese Änderung hat auch direkte Auswirkungen auf die Absicherung von sogenannten biometrischen Risiken – vor allem Berufsunfähigkeits-, Risikolebens- und Pflegepolicen werden durch die geän­derte Rechnungsgrundlage teurer werden; Experten gehen von Beitragserhöhungen von ca. 10 % gegenüber dem aktuellen Prämien­niveau aus. Vor allem für junge Versicherte mit dementsprechend langen Vertragslaufzeiten wirkt sich das deutlich aus. Wer zum Berufsstart im Alter von 25 Jahren eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer Laufzeit von 42 Jahren vereinbart und dafür zum Beispiel eine monatliche Prämie von aktuell 70 € zahlt, für den ergibt sich durch eine 10 %-ige Beitragssteigerung über die Laufzeit eine Mehrbelastung von über 3.500 €. Wer in den vorgenannten Bereichen also noch über keine oder nur unzureichende Absicherung verfügt, der sollte dringend noch dieses Jahr tätig werden und sich somit die günstigeren Beiträge bzw. die höheren Garantieleistungen (bei kapitalbildenden Lebensversicherungen) sichern.  

Weintipp

Der Chefsommelier in Deutschlands bestem Restaurant, der „Schwarzwaldstube“ in der Traube Tonbach, empfiehlt: „Heute möchte ich Ihnen einen Riesling aus meiner Heimat empfehlen, der gerade seine erste Trinkphase erreicht, aber Ihnen auch noch in den nächsten acht bis zehn Jahren Freude bereiten wird. Angebaut wird der Riesling Altenberg de Bergbieten im Norden vom Elsass. Die Grand Cru Lage liegt oberhalb des Dorfes und ist gut geschützt von den angrenzenden Hügeln. Durch die sanfte Hangneigung und den geringen Höhen­unterschied der Rebstöcke innerhalb der Parzelle reifen die Trauben sehr gleichmäßig. Die „Cuvée Henriette“ wird aus den ältesten Reben des Weingutes Mochel erzeugt und ist das Spitzenprodukt des Betriebes. Gelb-gold prä­sen­tiert sich der Riesling, dessen Duft geprägt ist von Mirabellen, Reineclaude, Feuerstein und Zitrus. Am Anfang schmeckt man die sehr feinen Fruchtaromen, die immer intensiver und mineralischer werden umso länger man den Wein im Mund behält. Nach ein paar Minuten im Glas kommen kräuterig-rauchige Nuancen mehr und mehr zum Vorschein, eine Typizität, die auf den kalkigen Mergelboden der Lage zurück­zu­führen ist. Der Wein beeindruckt insgesamt durch das perfekte Zusammenspiel zwischen Reife und Mineralität, Frucht und Säure sowie Dichte und Eleganz. Von Schluck zu Schluck bekommt man Lust nach mehr. Für die Herbstküche ist dieser finessenreiche Elsässer ein wunderbarer Begleiter zu kross gebratenem Zander mit Beurre blanc, Sauerkraut mit Speck oder zu Kürbissuppe mit Ingwer. Es lohnt sich, einen Ausflug nach dem von Weinbergen umgebenen Traenheim – einem typischen elsässischen Weindorf 20 Kilometer westlich von Straßburg – zu machen. Die Familie Mochel blickt zurück auf eine Winzertradition seit 1669 und empfängt Sie mit offenen Armen auf ihrem Weingut. Mit Freude werden Ihnen dort die Weine präsentiert … und außerdem gibt es immer frischen Gugelhupf!“   À votre santé! Ihr Stéphane Gass

Das neue Antikorruptions­gesetz

Auswirkungen auf das Gesundheitswesen

Anfang Juni ist das neue Antikorruptionsgesetz in Kraft getreten. Im Rahmen dieser Neuregelung wird die „Bestechlichkeit im Gesundheits­wesen“ explizit als neuer Tatbestand in das Strafgesetzbuch aufgenommen (§ 299 a und b). Hier drohen bis zu drei Jahre Haft oder eine Geld­strafe; in besonders schweren Fällen können sogar Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren verhängt werden. Durch diese Maßnahme will der Gesetz­geber mit dem „Betrug auf Rezept“ aufräumen und die Unabhängigkeit medizinischer Entscheidungen gewährleisten. Wer Medikamente oder Hilfsmittel aus eigenwirtschaftlichem Interesse verordnet und nicht das Patientenwohl in den Mittelpunkt seiner Entscheidung setzt, macht sich schuldig und muss jetzt, neben zivil-, zulassungs- und berufsrechtlichen Konsequenzen auch mit der straf­rechtlichen Verfolgung der Tat rechnen. Vereinfacht ausgedrückt erfüllt eine Handlung den Tatbestand der Bestechlichkeit, sobald der Betroffene sich einen Vorteil durch die Verord­nung, den Bezug oder die Abgabe von Medizinprodukten verschafft und diese deshalb bevorzugt. Auch das Empfehlen oder Zuführen an eine andere medizinische Einrichtung aus Gründen der Selbstbereicherung steht damit unter Strafe (unlautere Bevorzugung anderer Leistungs­erbringer). Diese Regelung gilt für alle Angehörigen der Heilberufe und betrifft sowohl die Vorteilsnehmer als auch die Geber. Gerade in Bezug auf Fortbildungssponsoring, der Teilnahme an Rabatt- und Prämiensystemen oder die Kooperation mit anderen Leistungs­erbringern kann man in der Praxis (auch ungerechtfertigt) unter den Verdacht der Bestechlichkeit geraten. Da der Vorwurf einer Straftat in vielen Berufsrechtschutzversicherungen nicht abgedeckt ist, besteht hier Handlungsbedarf.    

Dividendenfonds

Eine Alternative mit Potential

Im März wurden die Leitzinsen der EZB erstmalig in der Geschichte auf null gesenkt. Und mehr noch: Banken müssen auf ihre Einlagen sogar noch Strafzinsen zahlen – damit wurde eine einigermaßen auskömmliche Rendite auf klassische Bankanlagen de facto abgeschafft. Damit rückt der Aktienmarkt als eine der letzten verbliebenen Alternativen in den Fokus des ertragsorientierten Anlegers.

Renditetechnisch denkt man in Bezug auf ein Aktieninvestment zu allererst an klassische Kursgewinne. Dass Dividendenzahlungen einen nicht unerheblichen Anteil an der Performance der Kapitalanlagen von Aktieninvestoren in der Eurozone haben, ist bei vielen Anlegern noch nicht in den Mittelpunkt ihrer Anlageentscheidung gerückt – und das obwohl der Dividendenanteil an der Gesamtrendite europäischer Aktientitel bei etwa 30 % liegt!

Die Ausschüttungen vieler Unternehmen im Euroraum liegen – bezogen auf ihr Kursniveau – bei zwei bis drei Prozent oder sogar darüber. Es ist also nicht verwunderlich, dass sich Fondsgesellschaften mit der Auflage entsprechender Fonds vermehrt diesem hochinteressanten Feld widmen.

Vergleicht man die DAX-Performance mit der des sogenannten DivDAX, der die 15 dividendenstärksten Unternehmen in Deutschland abbildet, so wird deutlich, dass sich das Fokussieren auf Dividenden-titel in den vergangenen Jahren durchaus gelohnt hat:

 

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Wiederanlage von Versicherungsleistungen

Sinnvolle Alternativen zum Tagesgeldkonto nutzen

Bei vielen Versicherungsnehmern wurden und werden in Kürze kapitalbildende Lebensversicherungen fällig. Oft herrscht dann Verunsicherung in auf die Frage, wie man das Geld in der aktuellen Niedrigzinsphase anlegen soll. Egal ob kurz-, mittel- oder langfristig – wir zeigen Ihnen sinnvolle Anlagealternativen zu einem – in der Regel unrentablen – Verbleib des Auszahlungsbetrages auf dem Tagesgegeldkonto auf. Wer das Geld nicht für die Rückführung eines Darlehens oder für eine andere konkrete Investition vorgesehen hat, sollte sich dahingehend beraten lassen.   info_4

Immobilienbesitz unter Eheleuten

Worauf in der Praxis zu achten ist

Bei der privaten und selbstgenutzten Immobilie spielen die Besitzverhältnisse in der Regel nur eine untergeordnete Rolle. Im Bereich der vermieteten Objekte oder wenn die Immobilie ganz oder teilweise Betriebsvermögen darstellt, können bestimmte Besitzkonstellationen aus steuerlicher Sicht durchaus einen erheblichen Unterschied ausmachen. In Bezug auf sich im Betriebsvermögen befindliche Immobilien verdeutlicht folgendes Beispiel eine mögliche Problematik: Vor 35 Jahren baute Herr Dr. Meyer* mit seiner Ehefrau ein Einfamilienhaus – im Erdgeschoß richtete Herr Dr. Meyer seine Zahnarztpraxis ein und im Obergeschoß befindet sich die Privatwohnung der Eheleute. Das Paar ist jeweils zur Hälfte Eigentümer des gesamten Grundstücks. Der auf die Praxis entfallende Grundstücks- und Gebäudeanteil stellt notwendiges Betriebsvermögen dar und unterliegt somit auch der ent­sprechenden steuerlichen Behandlung; d. h. der Gebäudeanteil wurde über die Jahre abgeschrieben und steht nach 35 Jahren nur noch mit einem geringen Restbuchwert in den Büchern. Nun entschließt sich Herr Dr. Meyer die Praxis aufzugeben und entnimmt somit den betrieb­lichen Grundstücksanteil aus dem Betriebsvermögen. Da die Immobilie – insbesondere das Grundstück – mittlerweile eine erhebliche Wert­steigerung erfahren hat und sich der Entnahmegewinn aus der Differenz des entsprechenden Teilwertes und dem aktuellen Restbuchwert ergibt, kommt es zu einer erheblichen Steuernachzahlung für Herrn Dr. Meyer.   Das hätte vermieden werden können! Durch eine Teilungserklärung in zwei getrennte Einheiten – Ehemann besitzt die Privatwohnung und die Ehefrau die Praxis – wäre das gesamte Objekt im Privatvermögen der Eheleute geblieben und es wäre im Zuge der Betriebsaufgabe nicht zur steuerwirksamen Auflösung der soge­nannten stillen Reserven gekommen. Die Ehefrau hätte die Praxis an ihren Mann vermietet und somit auch die steuerliche Abschreibung in Anspruch nehmen können. Aber auch bei der „normalen“ vermieteten Wohnung können Besitzverhältnisse bzw. deren Änderung steuerliche Vorteile bringen. Die Wert­steigerung, die das Objekt in der Regel über die Jahre erfahren hat, kann hier durch die Veräußerung zum aktuellen Verkehrswert an den Ehegatten zur deutlichen Erhöhung der Abschreibungen auf die Wohnung genutzt werden, da der dann höhere Kaufpreis als Basis heran­gezogen wird. Hat sich die Immobilie länger als zehn Jahre im Besitz des veräußernden Ehegatten befunden, bleibt der Veräußerungs­gewinn steuerfrei und Grunderwerbsteuer ist bei Besitzübergängen unter Eheleuten auch nicht zu entrichten. Außerdem können die Finanzierungs­zinsen steuermindernd von den Vermietungseinkünften abgezogen werden, falls der erwerbende Ehegatte den Kaufpreis über einen Kredit finanziert hat. In diesem Kontext ist auch zu erwähnen, dass in diesem Fall ein mögliches Disagio (bis max. 5 %) sofort als Werbungskosten geltend gemacht werden kann, da es steuerlich wie eine Zinsvorauszahlung bewertet wird und somit ansetzbar ist. *Name fiktiv   info_5    

Haushaltsnahe Handwerkerleistungen

Was muss steuerlich beachtet werden?

Grundsätzlich sind Aufwendungen für haushaltsnahe Handwerkerleistungen im Rahmen von Renovierungs-, Erhaltungs- und Moderni­sierungs­maßnahmen steuer­lich absetzbar. Es können 20 % (aber höchstens 1.200 €) der Nettokosten angesetzt werden. Hier ist zu beachten, dass lediglich die reine Handwerker­leistung steuerlich relevant ist; Materialkosten können nicht geltend gemacht werden. Der Gesetzgeber stellte kürzlich zudem klar, dass Versicherungsleistungen angerechnet werden. Wenn die Handwerkerleistung also zur Beseitigung eines versicherten Schadens diente, verringert sich der Betrag um die erstattete Versicherungsleistung.

Zinsersparnis sinnvoll nutzen!

Bei Anschlussfinanzierungen eine höhere Tilgung vereinbaren

Natürlich wirkt sich das historische Zinstief positiv auf die Konditionen von neuen Darlehensvereinbarungen aus. Noch nie zuvor war es so günstig, geplante Investitionen über ein Bankkredit zu finanzieren – dieser Umstand fällt dem Darlehensnehmer besonders auf, wenn lang­jährige Zinsbindungen auslaufen und jetzt eine Anschlussfinanzierung für die Restschuld vereinbart wird. In der Regel liegt der aktuelle Zins in diesen Fällen weit unterhalb der Ursprungskondition. So wird es möglich, die monatliche Belastung deutlich zu reduzieren und mehr Liquidität für andere Lebensbereiche zu generieren.

Auch wenn es verlockend klingt, sich auf diese Weise mehr finanziellen Spielraum für andere Projekte zu schaffen, gibt es gute Gründe, die entstandene Ersparnis direkt in eine höhere Tilgung zu investieren. Einerseits verkürzt sich die Darlehenslaufzeit durch eine höhere Anfangs­tilgung, was zu einer Minderung der gesamten Zinslast führt, und andererseits können Sie das Zinsänderungsrisiko auf diese Weise erheblich minimieren: Je geringer die Restschuld am Ende des neuen Vertrages ist, desto weniger tangiert Sie die realistische Möglichkeit, dass das Zinsniveau zu diesem späteren Zeitpunkt wieder deutlich gestiegen ist.

Auch wenn Ihre Zinsbindung aktuell noch nicht unmittelbar ausläuft, gibt es unter Umständen schon jetzt die Möglichkeit, sich die derzeit günstigen Konditionen für die Zukunft zu sichern.