Die klassische Eigentumswohnung

Direktinvestitionen in Einzelimmobilien als Kapitalanlage (Vermietung)

Grundsätzlich sollte bei der Auswahl einer Einzelimmobilie immer die Auswahl unter Berücksichtigung des Kriteriums schlechthin für Immobilien getroffen werden:

Dabei ist jedoch nicht nur die Lage inner­halb einer Stadt maßgebend, sondern auch der Standort in Bezug auf die wirtschaft­liche Entwicklung innerhalb der Region. Handelt es sich um eine Region mit starkem Wirtschafts­wachstum und somit auch nachhaltig vorhandener Nach­frage nach Wohn­raum infolge steigender Bevölkerungs- und Beschäftigungs­zahlen?
Hat der Standort spezifische Anforderungen z. B. nach Wohnraum für Studenten, da in unmittel­barer Nähe eine Universität oder vergleich­bare Einrichtungen vorhanden sind?

Welche großen Arbeit­geber sind in der Nähe des Stand­ortes vorhanden und wie wird deren Markt­position zukünftig einzuschätzen sein?

In welche objekt­spezifischen Besonder­heiten ist das Projekt eingebunden (z. B. Revi­talisierung eines Konversions­objektes oder einer vormaligen Industrie­fläche unter Schaffung von neuen Wohnformen wie generationen­übergreifende Gemein­schaften oder spezielle Raum­konzepte wie Loft-Charakter oder Ähnliches)?
Welche Anbindung ist an die öffentlichen Verkehrs­gegebenheiten vorhanden, wie öffentliche Verkehrs­mittel, nächster Flug-
hafen oder Nähe zu Autobahnen?

Welche energetischen Werte werden im Objekt nach­gewiesen? Können die Nebenkosten als zweite Miete durch gute Energie­werte gering gehalten werden? Gibt es dadurch Zugriff auf vergünstigte Darlehen der KfW (Kredit­anstalt für Wieder­aufbau)?

Gab es früher spezielle steuerliche Anreize durch hohe Abschreibungs­sätze für Neubau­wohnungen, so sind diese heute nur noch bei Bestands­objekten gegeben, wenn diese in einem sogenannten Sanierungs­gebiet liegen oder unter Denkmal­schutz stehen.

In diesem Falle können die Modernisierungs­kosten einer besonderen steuerlichen Abschreibung unter­liegen und somit neben den laufenden Miet­erträgen weitere Liquiditäts­vorteile durch erhebliche Steuer­ersparnisse generiert werden. Häufig kann somit in der Gesamt­liquiditäts­betrachtung ein Liquiditäts­überschuss vor Tilgung erzielt werden.