Solide Renditen schon mit kleinen Beträgen

Immobilieninvestitionen im Bereich der offenen Immobilienfonds

Über viele Jahre galt eine Anlage in offene Immobilien­fonds als ideales Instrument zur Bei­mischung von Immobilien ins Vermögens­portfolio. Bei offenen Immobilien­fonds handelt es sich um Investment­fonds, deren Vermögen jedoch nicht in Aktien oder Renten­papieren angelegt und verwaltet wird, sondern in ein breit gestreutes, teil­weise sogar inter­nationales Portfolio von vermieteten Immobilien investiert wird. Durch die breite Risiko­streuung und die professionelle Verwaltung konnten hier ansehnliche Renditen bei täglicher Verfügbarkeit erzielt werden. Steigende Immobilien­preise haben zu den teilweise erheblichen Kurs­steigerungen beigetragen.

Anteile an offenen Immobilien­fonds können problemlos über die verschiedenen Order­wege wie Fonds­plattformen oder Wertpapier­depots durch Einmal­zahlungen oder Spar­pläne erworben werden. Im Rahmen der Finanz­krise 2008 kam es erstmals zu massiven Mittel­abflüssen, welche in der Folge zur Aussetzung des täglichen Handels mehrerer großer offener Immobilien­fonds wie z. B. AXA Immoselect oder SEB Invest geführt hat. Der Gesetz­geber hat daraufhin neue Regelungen eingeführt, die Kündigungs­fristen für Anteile an offenen Immobilien­fonds vorsehen. So muss zum Beispiel die Anlage mit einer Frist von 12 Monaten unwider­ruflich gekündigt werden. Für die Erst­anlage gilt darüber hinaus eine Mindest­haltedauer von 24 Monaten.

Dank dieser Ein­schränkungen kann ein Investor zukünftig mit Anteilen an offenen Immobilien­fonds wieder solide Renditen bei entsprechender Auswahl der Fonds erzielen. Insbesondere kann er auf diesem Wege schon mit kleinen Beträgen an der interessanten Asset-Klasse „Immobilien“ teilhaben.

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