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Der Chefsommelier in Deutschlands bestem Restaurant, der „Schwarzwaldstube“ in der Traube Tonbach, empfiehlt: „Heute möchte ich Ihnen einen Riesling aus meiner Heimat empfehlen, der gerade seine erste Trinkphase erreicht, aber Ihnen auch noch in den nächsten acht bis zehn Jahren Freude bereiten wird. Angebaut wird der Riesling Altenberg de Bergbieten im Norden vom Elsass. Die Grand Cru Lage liegt oberhalb des Dorfes und ist gut geschützt von den angrenzenden Hügeln. Durch die sanfte Hangneigung und den geringen Höhen­unterschied der Rebstöcke innerhalb der Parzelle reifen die Trauben sehr gleichmäßig. Die „Cuvée Henriette“ wird aus den ältesten Reben des Weingutes Mochel erzeugt und ist das Spitzenprodukt des Betriebes. Gelb-gold prä­sen­tiert sich der Riesling, dessen Duft geprägt ist von Mirabellen, Reineclaude, Feuerstein und Zitrus. Am Anfang schmeckt man die sehr feinen Fruchtaromen, die immer intensiver und mineralischer werden umso länger man den Wein im Mund behält. Nach ein paar Minuten im Glas kommen kräuterig-rauchige Nuancen mehr und mehr zum Vorschein, eine Typizität, die auf den kalkigen Mergelboden der Lage zurück­zu­führen ist. Der Wein beeindruckt insgesamt durch das perfekte Zusammenspiel zwischen Reife und Mineralität, Frucht und Säure sowie Dichte und Eleganz. Von Schluck zu Schluck bekommt man Lust nach mehr. Für die Herbstküche ist dieser finessenreiche Elsässer ein wunderbarer Begleiter zu kross gebratenem Zander mit Beurre blanc, Sauerkraut mit Speck oder zu Kürbissuppe mit Ingwer. Es lohnt sich, einen Ausflug nach dem von Weinbergen umgebenen Traenheim – einem typischen elsässischen Weindorf 20 Kilometer westlich von Straßburg – zu machen. Die Familie Mochel blickt zurück auf eine Winzertradition seit 1669 und empfängt Sie mit offenen Armen auf ihrem Weingut. Mit Freude werden Ihnen dort die Weine präsentiert … und außerdem gibt es immer frischen Gugelhupf!“   À votre santé! Ihr Stéphane Gass

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Der Chefsommelier in Deutschlands bestem Restaurant, der „Schwarzwaldstube“ in der Traube Tonbach, empfiehlt: „Sie suchen einen idealen Begleiter zu Rehrücken mit Preiselbeeren und Wacholdersoße oder geschmortem Lamm mit Thymianjus und Wurzelgemüse? Voilà: Der 2010 er Château Mayne Lalande. Schon lange ist das Weingut, das Bernard Lartigue 1982 gegründet hat, kein Geheimtipp mehr, sondern hat durch sein Preis-Genuss-Verhältnis immer wieder positiv auf sich aufmerksam gemacht. Doch dieser Jahrgang ist sicherlich der beste Mayne Lalande, den das Château seit Beginn hervorgebracht hat – die perfekte Kombination aus Finesse und Kraft. Im Glas zeigt er sich in einem kräftig-satten Purpurrot, die Nase besticht mit Aromen von reifen Früchten, darunter feine Noten von Cassis, schwarzer Kirsche und Veilchen. Im Gaumen saftig und komplex, präsentiert er sich mit eleganten Tanninen und einer großartigen Mineralität. Im langen Abgang bleibt er fein und aromatisch. Das gelungene Ergebnis aus der Zusammensetzung von größtenteils Cabernet Sauvignon sowie Merlot, wenigen Cabernet Franc und Petit Verdot Trauben. Die durchschnittlich 25-jährigen Rebstöcke wachsen auf lehmig-kalkigen Sand- und kargen Kiesböden, unter dem Einfluss des atlantischen Klimas, geschützt von Pinienwäldern. Ein Schloss, wie der Name vermuten lässt, gibt es leider nicht auf dem Anwesen. Dafür hat man die Möglichkeit, in Gästezimmern auf dem Weingut zu wohnen, falls man den Wein vor Ort probieren möchte. Dort begrüßt Sie Bernard Lartigue persönlich, ein sehr zurückhaltender Mann, der viel Zeit in seinen Weinbergen verbringt und für seine akribische Arbeitsweise bekannt ist. Und das zahlt sich aus! Bei diesem Wein hat er einfach alles richtig gemacht: optimaler Zeitpunkt der Lese, perfekte Cuvée und idealer Holzeinsatz. Jetzt schon mit großem Genuss zu trinken, bringt er das Potential mit, die nächsten zehn Jahre gelagert und verkostet zu werden.“   À votre santé! Ihr Stéphane Gass WEIN

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Wir freuen uns, dass sich unser langjähriger Kunde Stéphane Gass bereit erklärt, seine Entdeckungen mit uns zu teilen.

Der Chefsommelier in Deutschlands bestem Restaurant, der „Schwarzwaldstube“ in der Traube Tonbach, empfiehlt: „Vazart-Coquart war immer die Hausmarke in meinem elterlichen Betrieb, deshalb ist mir dieser Name schon ein Begriff, seit ich ein kleiner Junge war. Zwischenzeitig hatte ich diesen Champagnerhersteller aus den Augen verloren – bis ich im letzten Jahr auf der Weinmesse in Düsseldorf Monsieur Jean-Pierre Vazart, der in dritter Generation das Weingut leitet, traf und mit ihm persönlich seine Champagner-Kollektion verkosten durfte. Beim Vazart-Coquart Brut Réserve gefiel mir sofort seine feine und subtile Stilistik. Selbstredend für höchste Exklusivität sind seine Bezeichnungen „Blanc de Blancs“, das die ausschließliche Erzeugung aus weißen Chardonnay-Trauben garantiert, und „Grand Cru“, das für Champagnertrauben aus einem erstklassigen Weinbaugebiet steht. In diesem Fall aus der berühmten „Côte des Blancs“. Beeindruckt hat mich bei diesem Champagner besonders die herausragende Qualität der verwendeten Weine, die jeden Schluck zu einer wahrlichen Gaumenfreude werden lässt. Deswegen ist es mir eine große Freude, dass ich dieses kleine Champagnerhaus wiederentdeckt habe und zurzeit in Deutschland als Einziger diesen exzellenten Champagner ausschenke. Im Glas zeigt er sich fein perlend in blass gelber Farbe und hat in der Nase Noten von Zitrusfrüchten, weißem Pfeffer und Akazienblüten. Geschmacklich offenbart diese Cuvée eine cremige frische Frucht, die von Apfel-, Birnen- und Pampelmusen-aromen geprägt ist, mit einem nachhaltigen mineralischen Abgang. Durch seine dezente Säure und seine feine Struktur ist er für mich ein ausgezeichneter Aperitif, den man für besondere Anlässe bereit halten oder einfach aus purer Lust am Genuss trinken sollte!“   À votre santé! Ihr Stéphane Gass WEIN

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Der Chefsommelier in Deutschlands bestem Restaurant, der „Schwarzwaldstube“ in der Traube Tonbach, empfiehlt: „Die Suche nach einem Sauvignon Blanc aus dem Jahr­gang 2013 gestaltete sich schwierig. Bedingt durch die Wetter­verhält­nisse im letzten Jahr entstanden viele Sauvignons, die sich oftmals durch un­reife Säure, grüne Aromatik und fehlenden Körper negativ präsen­tieren. Im Gegen­­satz dazu gelang es den Brüdern Christoph und Matthias Neumeister, vom gleichnamigen Weingut Neumeister aus der Süd­­steiermark, einen ausdrucks­­starken und spannenden Sauvignon Blanc zu erzeugen. Die Trauben des Weines kommen aus Wein­­gärten rund um Straden von kalk­haltigen Lehm-Sandstein­­böden. Was mir persönlich an diesem frischen Öster­reicher besonders gefällt, sind die Aromen von Holunder­­blüten, Stachel­­beeren und rosa Grapefruit. Der Gaumen wird erfüllt von über­raschender Substanz und finessen­­reicher Mineralik. Begeisternd ist auch der leicht salzige, von einer eleganten Säure getragene Abgang, der sich lang und aus­gewogen präsentiert. Diese Charakter­istik macht ihn zu einem erfrischenden Aperitif und einem viel­seitigen Speisen­­begleiter. Ob zu Thunfisch-Carpaccio mit Limonen­­marinade, Couscous-Salat mit frischer Minze, Mandeln und gegrillten Garnelen oder einem gedünsteten Süß­wasser­fisch mit Wild­­kräutern ist er die perfekte Ergänzung in diesem Sommer.“ À votre santé! Ihr Stéphane Gass INFO-4