Beiträge

Private Kranken-
versicherung

Im Voraus bezahlen und Steuern sparen

Besonders Selbstständige, die privat krankenversichert sind, haben durch die Anwendung eines simplen „Steuertricks“ eine völlig risikolose Möglichkeit, aus dem eigenen Geld etwas mehr zu machen. Seit 2010 lassen sich die Beiträge für die Krankenversicherung teilweise von der Steuer absetzen bzw. werden als Sonderausgaben angesetzt. Normalerweise wird der Beitrag monatlich gezahlt. Wer aber über die nötige Liquidität verfügt sollte überlegen, die Zahlungen an den Kranken­versicherer im Voraus zu leisten, denn: Wer seine Beiträge vorab bezahlt (je nach Versicherer sind bis zu 2,5 Jahre möglich), der kann den Jah­res­beitrag im Jahr der Zahlung steuerlich ansetzen (steuerlich relevant sind je nach Tarif ca. 70 – 80 % des Gesamtbeitrags). Hierdurch ergibt sich in der Regel ein Steuerspareffekt, da sich im Folgejahr Beiträge zu anderen Versicherungen ansetzen lassen, welche sonst unbe­rück­sichtigt bleiben würden. Das liegt daran, dass in aller Regel der Höchstbetrag für ansetzbare Versicherungsbeiträge in Höhe von 2.800 € (bei Selbst­ständigen) bereits durch die private Krankenversicherung voll ausgeschöpft ist – dieser Umstand entfällt in dem Jahr nach der Voraus­zahlung, da dann keine laufenden Prämien anfallen und somit entsprechender Spielraum zur steuerlichen Absetzung von sonsti­gen Versicherungs­bei­trägen bleibt. Darüber hinaus gibt es bei fast allen Versicherern die Möglichkeit, einen sogenannten Altersentlastungstarif zu vereinbaren. Dabei handelt es sich um einen Sparvertrag im Rahmen Ihrer privaten Krankenversicherung, der im Rentenalter dazu genutzt wird, Ihre Beiträge zu reduzieren. Die Prämie für diesen Baustein kann im gleichen Verhältnis steuerlich geltend gemacht werden wie Ihre übrigen Krankenversicherungsbei­trä­ge. Teilweise sind hier auch Einmalbeiträge möglich, die den Steuereffekt im Jahr der Zahlung noch erhöhen.  

Arbeitsunfähigkeit

Einkommenseinbußen durch Krankheit absichern!

Einkommenseinbußen durch Krankheit können durch die Vereinbarung eines Krankentagegeldes vermindert werden. Das Wichtigste hierzu in Kürze:

  • Die Krankentagegeldversicherung ist ein wichtiger Baustein Ihrer Gesamtabsicherung. Sie leistet die vereinbarten Zahlungen, wenn bei Krankheit Ihr Einkommen wegfällt.
  • Wer kein Krankengeld von der gesetzlichen Krankenkasse bekommt, braucht zwingend eine Krankentagegeldversicherung, um die Versorgungslücke bei längerer Krankheit zu schließen.
  • Wer Krankengeld von der gesetzlichen Krankenkasse bekommt, muss dringend prüfen, ob dieses bei längerer Krankheit ausreicht, denn der gesetzliche Höchstsatz liegt bei ca. 87 Euro pro Tag (für 78 Wochen).
  • Krankentagegeld (KT) ist steuer- und abgabenfrei und wird daher netto pro Kalendertag ausbezahlt.
  • Bei Angestellten wir der reguläre Lohn in der Regel die ersten sechs Krankheitswochen fortgezahlt – danach entsteht in der Regel eine Unterversorgung, die durch die KT-Versicherung ausgeglichen wird. Selbstständige vereinbaren eine individuelle Karenzzeit.
  • Die Höhe der Absicherung muss angemessen sein, d. h. man darf im Krankheitsfall durch die Leistung aus der Kranken­tage­geld­ver­siche­rung finanziell nicht besser gestellt sein als es unter normalen Umständen der Fall ist.
  • Bestehende KT-Versicherungen sollten regelmäßig mit dem tatsächlichen Bedarf abgeglichen werden. Viele Tarife bieten Erhöhungs­optionen ohne eine erneute Überprüfung des Gesundheitszustandes.

  Um zu ermitteln, wie hoch Ihre Absicherung sein sollte und ab welchem Zeitpunkt das Krankentagegeld ausbezahlt werden muss, sollten Sie eine Haushaltsaufstellung anfertigen und die Kosten ermitteln, die auch bei längerer Krankheit auszugleichen sind.   INFO_1

Gesetzlich kran­ken­ver­sicherte Mediziner

Worauf kommt es im Rentenalter an?

Ob der gesetzlich krankenversicherte Mediziner im Ruhestand Zugang zur gesetzlichen Krankversicherung der Rentner hat oder als freiwillig versichertes Mitglied geführt wird, kann erhebliche Auswirkungen auf den zu zahlenden Beitrag haben. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass vielen Mandanten dieser Umstand nicht bewusst ist. Deshalb möchten wir im Folgenden kurz darstellen, worauf es bei der Einstufung ankommt.

Bei der Beurteilung ist ausschlaggebend, ob Sie Rentenansprüche gegenüber der Deutschen Rentenversicherung (DRV) haben.

Sollte ein Anspruch bestehen, können Sie als pflichtversicherter Rentner bei Ihrer gesetzlichen Krankenkasse eingestuft werden, sofern Sie weitere Voraussetzungen erfüllen. Aus Ihren Versorgungswerkbezügen müssten Sie in diesem Fall zwar auch Beiträge zur Kranken­versiche­rung entrichten – allerdings würden hier Einkünfte aus Zinsen und Vermietung unberücksichtigt bleiben.

Anders verhält es sich, wenn kein Rentenanspruch gegenüber der DRV besteht. In diesem Fall werden Sie als freiwillig versicherter Rentner eingestuft. Dann unterliegen sowohl Ihre Versorgungsbezüge als auch Ihre Miet- und Zinseinkünfte der Beitragspflicht.

In der Folge kann das bedeuten, dass auch im Rentenalter weiterhin der Höchstbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung bezahlt werden muss.

Für Privatversicherte spielt diese Thematik keine Rolle, denn hier richtet sich der Beitrag nicht nach der Höhe der Einkünfte.

 

INFO_1

Ohne aktuelle Informationen keine optimale Beratung!

Jede Veränderung Ihrer persönlichen Verhältnisse kann wichtig sein

Egal, ob es um eine Hausrat-, Praxis- oder Geschäftsversicherung geht: Viele Kunden stehen vor der Situation, dass sie vor vielen Jahren einen Sachversicherungsvertrag vereinbart haben, der seitdem nicht mehr geändert wurde. Dies kann im Schadensfall zu erheblichen finanziellen Einbußen führen – z.B. aus folgenden Gründen:

  • die Versicherungssumme ist zu niedrig
  • wesentliche Veränderungen wurden nicht mitgeteilt
  • die Bedingungen sind nicht mehr aktuell
  • es besteht ggf. nur eine Zeitwertregelung

Eine Aktualisierung des Versicherungsschutzes kann zudem zu Prämieneinsparungen führen. Daher bieten wir Ihnen an, vor allem ältere Verträge zu überprüfen und Ihnen günstige Alternativen aufzuzeigen. Und nicht nur im Sachversicherungsbereich, sondern auch für Ihre allgemeine Versorgungs- und Versicherungs­situation ist es unbedingt notwendig, Ihren persönlichen Berater über wichtige Änderungen zu informieren. Zum Beispiel:

  • Heirat
  • Geburt eines Kindes
  • Erwerb einer Immobilie
  • wesentliche Einkommensänderungen
  • Jobwechsel

Gerade in Bezug auf Riesterverträge ist die Aktualität der Daten besonders wichtig, da sonst unter Umständen keine oder zu geringe staatliche Zulagen gutgeschrieben werden.   INFO_5

Ohne aktuelle Informationen, keine optimale Beratung!

Egal, ob es um eine Hausrat-, Praxis- oder Geschäftsversicherung geht: Viele Kunden stehen vor der Situation, dass sie vor vielen Jahren einen Sachversicherungsvertrag vereinbart haben, der seitdem nicht mehr geändert wurde. Dies kann im Schadensfall zu erheblichen finanziellen Einbußen führen – z.B. aus folgenden Gründen:

  • die Versicherungssumme ist zu niedrig
  • wesentliche Veränderungen wurden nicht mitgeteilt
  • die Bedingungen sind nicht mehr aktuell
  • es besteht ggf. nur eine Zeitwertregelung

Eine Aktualisierung des Versicherungsschutzes kann zudem zu Prämieneinsparungen führen. Daher bieten wir Ihnen an, vor allem ältere Verträge zu überprüfen und Ihnen günstige Alternativen aufzuzeigen. Und nicht nur im Sachversicherungsbereich, sondern auch für Ihre allgemeine Versorgungs- und Versicherungs­situation ist es unbedingt notwendig, Ihren persönlichen Berater über wichtige Änderungen zu informieren. Diese können sein:

  • Heirat
  • Geburt eines Kindes
  • Erwerb einer Immobilie
  • wesentliche Einkommensänderungen
  • Jobwechsel
  • usw.

INFO_2

Private Krankenversicherung

Im Voraus bezahlen und Steuern sparen

Selbstständige, die privat krankenversichert sind, haben durch die Anwendung eines simplen „Steuertricks“ eine völlig risikolose Möglichkeit, aus dem eigenen Geld etwas mehr zu machen.

Diese Option ergibt sich aus dem Einkommensteuergesetz. Seit 2010 lassen sich die Beiträge für die Krankenversicherung teilweise von der Steuer absetzen bzw. werden als Sonderausgaben angesetzt. Normalerweise wird der Beitrag monatlich gezahlt. Wer aber über die nötige Liquidität verfügt, sollte überlegen, die Zahlungen an den Krankenversicherer im Voraus zu leisten. Denn wer seine Beiträge vorab bezahlt (je nach Versicherer sind bis zu 2,5 Jahre möglich), kann den Jahresbeitrag im Jahr der Zahlung steuerlich ansetzen (steuerlich relevant sind je nach Tarif ca. 70-80% des Gesamtbeitrags).

Hierdurch ergibt sich in der Regel ein Steuerspareffekt, da sich im Folgejahr Beiträge zu anderen Versicherungen ansetzen lassen, welche sonst unberücksichtigt bleiben würden. Das liegt daran, dass in aller Regel der Höchstbetrag für ansetzbare Versicherungsbeiträge in Höhe von 2.800€ (bei Selbstständigen) bereits durch die private Krankenversicherung.

  • Beispiel: Arzt,
    verh., 2 Kinder (Steuer 42%, kirchensteuerpflichtig)
    Ehefrau ist Arbeitnehmerin und gesetzl. versichert; die Kinder sind bei dem Vater in der PKV krankenversichert.

INFO_7

* Höchstbeträge: 2.800€ bei Selbstständigen; 1.900€ bei Angestellten