Beiträge

Gesetzlich kran­ken­ver­sicherte Mediziner

Worauf kommt es im Rentenalter an?

Ob der gesetzlich krankenversicherte Mediziner im Ruhestand Zugang zur gesetzlichen Krankversicherung der Rentner hat oder als freiwillig versichertes Mitglied geführt wird, kann erhebliche Auswirkungen auf den zu zahlenden Beitrag haben. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass vielen Mandanten dieser Umstand nicht bewusst ist. Deshalb möchten wir im Folgenden kurz darstellen, worauf es bei der Einstufung ankommt.

Bei der Beurteilung ist ausschlaggebend, ob Sie Rentenansprüche gegenüber der Deutschen Rentenversicherung (DRV) haben.

Sollte ein Anspruch bestehen, können Sie als pflichtversicherter Rentner bei Ihrer gesetzlichen Krankenkasse eingestuft werden, sofern Sie weitere Voraussetzungen erfüllen. Aus Ihren Versorgungswerkbezügen müssten Sie in diesem Fall zwar auch Beiträge zur Kranken­versiche­rung entrichten – allerdings würden hier Einkünfte aus Zinsen und Vermietung unberücksichtigt bleiben.

Anders verhält es sich, wenn kein Rentenanspruch gegenüber der DRV besteht. In diesem Fall werden Sie als freiwillig versicherter Rentner eingestuft. Dann unterliegen sowohl Ihre Versorgungsbezüge als auch Ihre Miet- und Zinseinkünfte der Beitragspflicht.

In der Folge kann das bedeuten, dass auch im Rentenalter weiterhin der Höchstbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung bezahlt werden muss.

Für Privatversicherte spielt diese Thematik keine Rolle, denn hier richtet sich der Beitrag nicht nach der Höhe der Einkünfte.

 

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Nachfolger gesucht!

Praxisübernahme zum Ruhestand erwünscht

Im Rahmen unserer Beratungsgespräche kommt auch immer häufiger das Thema Ruhestandsplanung und Praxisübergabe zur Sprache. Auf der anderen Seite ist für unsere Jungmediziner das Thema Praxisgründung und -übernahme aktuell. Daher möchten wir u. a. auf diese Weise unser Netzwerk nutzen, um Anbieter und potenzielle „Übernehmer“ zusammenzubringen. Zur Zeit liegen uns diverse Exposés von Arztpraxen vor, für die aktuell ein geeigneter Nachfolger gesucht wird.

Bei Interesse sprechen Sie uns gerne an.

 

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Neue Wege in der Ruhestandsplanung

Innovative Anlagekonzepte sorgen für mehr Transparenz

Lang­anhaltende historisch niedrige Zinsen am Kapital­markt und aufsichts­rechtliche Vor­schriften aus Brüssel und Berlin setzen die Anbieter klassischer Alters­versorgungs­produkte zunehmend unter Druck. Diese Gegeben­heiten führen dazu, dass vor allem Lebens­versicherer ihr bisheriges Geschäfts­modell derzeit nach­haltig überdenken. In den letzten Jahren kann ein Trend ausgemacht werden, der zu innovativen Produkt­konzepten führt, die verstärkt in rendite­orientierte Anlage­formen investieren.

Zur Mindest­garantie der ein­gezahlten Beiträge können zusätzliche Absicherungs­mechanismen vor allzu großen Kapital­markt­schwankungen schützen. Beim Zie­linvestment können Anleger dabei selbst entscheiden, ob sie beispiels­weise lieber in index­orientierte Zertifikate oder in be­stimmte Fonds investieren wollen. So besteht z. B. auch die Möglichkeit, in ein sonst nur institutionellen Anlegern vor­behaltenes Sachwert­portfolio zu investieren.

Die Vor­teile dieser Anlage­formen sind die deut­lich höhere Transparenz und die erhöhte Sicher­heit, die dadurch gegeben ist, dass das aufgebaute Vermögen in diesen Fonds im Regel­fall Sonder­vermögen darstellt, welches die Kapital­anlage­gesellschaft „treuhänderisch“ für die Anleger verwaltet. Diese Innovations­kraft in der Finanz­dienst­leistungs­branche führt aber leider teilweise auch dazu, schnell die Über­sicht zu ver­lieren und nicht mehr unter­scheiden zu können, welche Lösung für den Einzelnen persönlich sinnvoll ist.

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