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Betriebliche Altersvorsorge – Kennen Sie den Umfang Ihres Haftungsrisikos als Arbeitgeber?

Am 1.1.2018 ist in der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) eine gesetzliche Änderung durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) umgesetzt worden. Dadurch ist das Thema bAV aktueller denn je. Nach wie vor gilt hierbei: die bAV ist eine wichtige Säule der Altersversorgung und ergänzt die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung (das Rentenniveau sinkt, je nach Geburtsjahrgang, auf nur noch ca. 45 % des jetzigen Netto-einkommens). Sie bietet dem Arbeitnehmer erhebliche Fördermöglichkeiten und im Zusammenspiel mit dem Arbeitgeber (durch eine zusätzlich arbeitgeberfinanzierte bAV) hat der Arbeitnehmer dadurch noch einen weiteren Vorteil gegenüber einer privaten Altersvorsorge. Vor allem in Zeiten des Fachkräftemangels ist die bAV somit ein wesentlicher Baustein im Unternehmen, der folglich nicht fehlen darf.

„bAV ja gerne – aber bitte richtig!“

In unserer Eigenschaft als unabhängiger Versicherungsmakler möchten wir Sie nachfolgend mit einigen Fragestellungen zu dem Thema sensibilisieren und Ihnen Lösungsansätze zur Minimierung Ihres Haftungsrisikos als Arbeitgeber mit auf den Weg geben.

Ist Ihnen als Arbeitgeber dabei bewusst, welches Haftungsrisiko für Ihr Unternehmen im Rahmen einer bAV existieren kann, wenn Sie deren Gestaltung nicht korrekt umgesetzt haben? Zahlreiche Arbeitgeber vernachlässigen aus Unwissenheit diese Haftungsgefahr. Der Arbeitnehmer kann sich in der Regel seine Versicherung zur bAV selbst auswählen, da der Arbeitgeber sich mit dem „leidigen“ Thema nicht noch selbst auseinandersetzen möchte. „Das passt dann schon alles, die Versicherung hat ja die Leistungspflicht übernommen und ich als Arbeitgeber habe damit meine Schuldigkeit getan.” Finden Sie sich in dieser Aussage wieder? Dies ist leider kein Einzelfall.

Aber Achtung: Die gesetzliche Grundlage zur betrieblichen Altersvorsorge bildet das Betriebsrentengesetz (BetrAVG). Schon in §1 ist geregelt, dass der Arbeitgeber für die Erfüllung der von ihm zugesagten Leistungen auch dann einstehen muss, wenn die Durchführung nicht unmittelbar über ihn erfolgt, d.h. obwohl eine Versicherung als Versorgungsträger z.B. in Form einer Direktversicherung gewählt wurde, obliegt die Haftung weiterhin voll dem Arbeitgeber. In Zeiten der Niedrigzinsphase gewinnt somit die Auswahl eines finanzstarken Versicherers immer mehr an Bedeutung.

Weiterhin sollten Sie sich zur Überprüfung der bAV in Ihrem Unternehmen folgende Fragen stellen:

  • Haben Sie Ihre Arbeitnehmer schon informiert, wie die bAV in Ihrem Unternehmen angeboten und umgesetzt wird?
  • Hat Ihnen Ihr Arbeitnehmer den Erhalt dieser Informationspflicht schriftlich bestätigt?
  • Haben Sie bei einer Umwandlung von bestehendem Gehalt zu jedem Vertrag Ihres Arbeitnehmers eine unterschriebene Entgeltumwandlungsvereinbarung vorliegen?
  • Haben Sie die gesetzliche 15%-ige Arbeitgeber-Zuzahlungspflicht für 2019 schon geregelt?
  • Gewähren Sie schon zusätzlich eine arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersvorsorge? Soll diese dann mit den zukünftigen 15% verrechnet werden?
  • Haben Sie als Zusageform die beitragsorientierte Leistungszusage oder die Beitragszusage mit Mindestleistung gewählt? – Die Haftungsansprüche unterscheiden sich hier erheblich voneinander.
  • Ziehen Sie aktiv bei der beitragsorientierten Leistungszusage die versicherungs-vertragliche Lösung zu Ihrer Enthaftung bis spätestens innerhalb 3 Monaten nach Ausscheiden des Arbeitnehmers?
  • Wurde für die Zahlung der Altersrente auch das passende und zulässige Überschußsystem des Versicherers gewählt? – Bei der beitragsorientierten Leistungszusage gilt sonst eine Anpassungsprüfpflicht der Rente durch den Arbeitgeber.
  • Kann Ihr Arbeitnehmer etwa seine bAV in Ihrem Unternehmen frei wählen und eigenständig vereinbaren bzw. bestehende Verträge in das Unternehmen einbringen? Haben Sie dann als Arbeitgeber diese Verträge auf Rechtskonformität hinsichtlich Ihres Haftungsrisikos überprüft?
  • Wissen Sie, dass in der bAV die Haftungsdauer des Arbeitgebers ab Rentenbeginn des Arbeitnehmers sagenhafte 30 Jahre beträgt und diese Ansprüche durch Vererbung dann auch noch länger aufrechterhalten werden können?

Fazit:

Das zugrundeliegende Gesetz dient lediglich als Grundlage und lässt dem Arbeitgeber weitreichende Gestaltungsspielräume im Arbeitsrecht. Werden diese nicht klar definiert, entstehen somit erhebliche Haftungsrisiken und arbeitsrechtliche Gefahren.

Die Lösung:

Überprüfen Sie die Vergangenheit – wie sind die bisherigen Verträge gestaltet? – und regeln Sie die Zukunft zwingend in schriftlicher Form durch eine sogenannte Versorgungsordnung, als arbeitsvertragliche Lösung und somit als Ergänzung zum Arbeitsvertrag. Denn auch Ihre Arbeitsverträge mit Ihren Mitarbeitern haben Sie schließlich schriftlich und nicht mündlich geschlossen.

In Kooperation mit renommierten und auf die bAV spezialisierten Anwaltskanzleien, haben wir entsprechende Lösungsansätze für Sie konzipiert.

Sprechen Sie uns an – Wir helfen Ihnen gerne weiter!

 

 

 

Immobilienbesitz unter Eheleuten

Worauf in der Praxis zu achten ist

Bei der privaten und selbstgenutzten Immobilie spielen die Besitzverhältnisse in der Regel nur eine untergeordnete Rolle. Im Bereich der vermieteten Objekte oder wenn die Immobilie ganz oder teilweise Betriebsvermögen darstellt, können bestimmte Besitzkonstellationen aus steuerlicher Sicht durchaus einen erheblichen Unterschied ausmachen. In Bezug auf sich im Betriebsvermögen befindliche Immobilien verdeutlicht folgendes Beispiel eine mögliche Problematik: Vor 35 Jahren baute Herr Dr. Meyer* mit seiner Ehefrau ein Einfamilienhaus – im Erdgeschoß richtete Herr Dr. Meyer seine Zahnarztpraxis ein und im Obergeschoß befindet sich die Privatwohnung der Eheleute. Das Paar ist jeweils zur Hälfte Eigentümer des gesamten Grundstücks. Der auf die Praxis entfallende Grundstücks- und Gebäudeanteil stellt notwendiges Betriebsvermögen dar und unterliegt somit auch der ent­sprechenden steuerlichen Behandlung; d. h. der Gebäudeanteil wurde über die Jahre abgeschrieben und steht nach 35 Jahren nur noch mit einem geringen Restbuchwert in den Büchern. Nun entschließt sich Herr Dr. Meyer die Praxis aufzugeben und entnimmt somit den betrieb­lichen Grundstücksanteil aus dem Betriebsvermögen. Da die Immobilie – insbesondere das Grundstück – mittlerweile eine erhebliche Wert­steigerung erfahren hat und sich der Entnahmegewinn aus der Differenz des entsprechenden Teilwertes und dem aktuellen Restbuchwert ergibt, kommt es zu einer erheblichen Steuernachzahlung für Herrn Dr. Meyer.   Das hätte vermieden werden können! Durch eine Teilungserklärung in zwei getrennte Einheiten – Ehemann besitzt die Privatwohnung und die Ehefrau die Praxis – wäre das gesamte Objekt im Privatvermögen der Eheleute geblieben und es wäre im Zuge der Betriebsaufgabe nicht zur steuerwirksamen Auflösung der soge­nannten stillen Reserven gekommen. Die Ehefrau hätte die Praxis an ihren Mann vermietet und somit auch die steuerliche Abschreibung in Anspruch nehmen können. Aber auch bei der „normalen“ vermieteten Wohnung können Besitzverhältnisse bzw. deren Änderung steuerliche Vorteile bringen. Die Wert­steigerung, die das Objekt in der Regel über die Jahre erfahren hat, kann hier durch die Veräußerung zum aktuellen Verkehrswert an den Ehegatten zur deutlichen Erhöhung der Abschreibungen auf die Wohnung genutzt werden, da der dann höhere Kaufpreis als Basis heran­gezogen wird. Hat sich die Immobilie länger als zehn Jahre im Besitz des veräußernden Ehegatten befunden, bleibt der Veräußerungs­gewinn steuerfrei und Grunderwerbsteuer ist bei Besitzübergängen unter Eheleuten auch nicht zu entrichten. Außerdem können die Finanzierungs­zinsen steuermindernd von den Vermietungseinkünften abgezogen werden, falls der erwerbende Ehegatte den Kaufpreis über einen Kredit finanziert hat. In diesem Kontext ist auch zu erwähnen, dass in diesem Fall ein mögliches Disagio (bis max. 5 %) sofort als Werbungskosten geltend gemacht werden kann, da es steuerlich wie eine Zinsvorauszahlung bewertet wird und somit ansetzbar ist. *Name fiktiv   info_5    

Was wäre wenn …?

Ihre Versorgungssituation auf einen Blick!

Biometrische Risiken Im Rahmen unserer MAS-Vermögensübersicht gehen wir detailliert auf Ihre finanzielle Situation im Fall einer Arbeits- oder Berufs­un­fähig­keit, des Eintritts einer Pflegebedürftigkeit und des Todesfalls ein. Übersichtlich dargestellt, zeigen wir auf dieser Seite, wie Ihre Ver­sor­gung im Fall der Fälle aussieht und weisen auf etwaige Versorgungslücken hin.   407b7882-4f95-4ef1-b53b-e9529c74198e Anhand des aufgeführten Beispiels eines niedergelassenen Arztes wollen wir Ihnen im Folgenden näher bringen, wie Sie sich gegen die einzelnen sogenannten biometrischen Risiken absichern können, auf welche „Stolpersteine“ zu achten ist und wie die gesetzliche Ver­sor­gung aussieht:   407b7882-4f95-4ef1-b53b-e9529c74198e   Gerne erstellt Ihnen Ihr zuständiger Berater unsere MAS-Vermögensübersicht. So haben sowohl Sie als auch Ihre Familienmitglieder alles zusammengefasst und auf einen Blick. Egal, ob selbstständig oder angestellt – sprechen Sie uns an!

Arbeitsunfähigkeit

Einkommenseinbußen durch Krankheit absichern!

Einkommenseinbußen durch Krankheit können durch die Vereinbarung eines Krankentagegeldes vermindert werden. Das Wichtigste hierzu in Kürze:

  • Die Krankentagegeldversicherung ist ein wichtiger Baustein Ihrer Gesamtabsicherung. Sie leistet die vereinbarten Zahlungen, wenn bei Krankheit Ihr Einkommen wegfällt.
  • Wer kein Krankengeld von der gesetzlichen Krankenkasse bekommt, braucht zwingend eine Krankentagegeldversicherung, um die Versorgungslücke bei längerer Krankheit zu schließen.
  • Wer Krankengeld von der gesetzlichen Krankenkasse bekommt, muss dringend prüfen, ob dieses bei längerer Krankheit ausreicht, denn der gesetzliche Höchstsatz liegt bei ca. 87 Euro pro Tag (für 78 Wochen).
  • Krankentagegeld (KT) ist steuer- und abgabenfrei und wird daher netto pro Kalendertag ausbezahlt.
  • Bei Angestellten wir der reguläre Lohn in der Regel die ersten sechs Krankheitswochen fortgezahlt – danach entsteht in der Regel eine Unterversorgung, die durch die KT-Versicherung ausgeglichen wird. Selbstständige vereinbaren eine individuelle Karenzzeit.
  • Die Höhe der Absicherung muss angemessen sein, d. h. man darf im Krankheitsfall durch die Leistung aus der Kranken­tage­geld­ver­siche­rung finanziell nicht besser gestellt sein als es unter normalen Umständen der Fall ist.
  • Bestehende KT-Versicherungen sollten regelmäßig mit dem tatsächlichen Bedarf abgeglichen werden. Viele Tarife bieten Erhöhungs­optionen ohne eine erneute Überprüfung des Gesundheitszustandes.

  Um zu ermitteln, wie hoch Ihre Absicherung sein sollte und ab welchem Zeitpunkt das Krankentagegeld ausbezahlt werden muss, sollten Sie eine Haushaltsaufstellung anfertigen und die Kosten ermitteln, die auch bei längerer Krankheit auszugleichen sind.   INFO_1

Berufsunfähigkeit

Sichern Sie Ihr größtes Vermögen ab: Die Arbeitskraft

Die nächste Stufe: Aus Arbeits- wird Berufsunfähigkeit Bei einer Berufsunfähigkeit entstehen im Bedarfsfall erhebliche Versorgungslücken. Gerade wenn noch größere Verpflichtungen, wie z. B. eine Immobilienfinanzierung zu bedienen sind, reicht das verminderte Einkommen oft nicht mehr aus und schmerzliche Entscheidungen müssen getroffen werden. Auch für Mitglieder von berufsständischen Versorgungswerken ist diese Thematik von großer Bedeutung. Grundsätzlich ist die Ver­sor­gungs­­situation hier zwar eine etwas bessere, aber vielen ist z. B. nicht bewusst, dass ein Leistungsbezug an die völlige Aufgabe der beruf­lichen Tätigkeit geknüpft ist. Eine Leistung bei teilweiser Berufsunfähigkeit ist nicht möglich. Sorgen Sie also vor und schützen Sie sich gegen die finanziellen Folgen einer Berufsunfähigkeit (BU). Individuelle Konzepte und Gestal­tungs­­möglichkeiten ermöglichen eine konkrete Anpassung an Ihre persönliche Situation (z. B. ist die Vereinbarung eines ver­min­der­ten Start­beitrags für Berufseinsteiger oder die Vereinbarung eines steueroptimierten BU-Konzeptes möglich). Auch dem Umstand, dass im Berufsunfähigkeitsfall in der Regel keine oder nur noch geringe Mittel für die Altersvorsorge zur Verfügung stehen, kann Rechnung getragen werden. Durch die Vereinbarung einer sogenannten Berufsunfähigkeitszusatzversicherung kombinieren Sie einen Altersvorsorgetarif mit einer BU-Absicherung. In dieser Konstellation kommt im Leistungsfall nicht nur die vereinbarte BU-Rente zur Auszahlung, sondern die Versicherungsgesellschaft übernimmt auch die Beitragszahlung für den Baustein zur Altersvorsorge. Auch die Tatsache, dass sich die Einkommenssituation und damit der Absicherungsbedarf im Laufe eines Berufslebens in der Regel ver­ändert, sollte berücksichtigt werden. Einige Gesellschaften bieten hier Erhöhungsoptionen an, die ohne erneute Gesundheitsprüfung aus­geübt werden können, wenn ein bestimmtes Ereignis eintritt (größere Einkommenssprünge, Heirat, Immobilienerwerb etc.) – so bleibt ihr Versicherungsschutz flexibel. In diesem Zusammenhang ist eine gründliche Analyse der persönlichen Situation und der in Frage kommenden Tarife unabdingbar, um eine passende Absicherung zu realisieren.  

Pflegevorsorge

Früher an später denken

Pflege ist nicht nur eine Frage des Alters. Bereits in jungen Jahren kann es durch einen Unfall oder eine tückische Krankheit zu einer Pflegebedürftigkeit kommen.

Täglich werden hierzulande etwa 2.200 Menschen zum Pflegefall, wovon 240 Personen unter 50 Jahren sind. Die Zahl der Pflege­bedürf­tigen wird laut dem Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung bis 2030 auf 3,5 Mio. ansteigen.

Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung decken die durchschnittlichen Pflegekosten bei weitem nicht ab – trotz aktueller Pflegereform. Rund 3.500 € im Monat kostet beispielsweise ein Pflege­heimplatz in Pflegestufe III. Hiervon übernimmt die gesetzliche Pflegeversicherung mit 1.612 € nicht einmal die Hälfte. Als Folge sind bereits heute rund 30 % der stationär betreuten Pflegefälle auf Sozialhilfe angewiesen. Rechtzeitig die richtige Vorsorge zu treffen, entlastet nicht nur die Ersparnisse und aufgebaute Vermögenswerte, sondern auch die Angehörigen, die sonst zur Kasse gebeten werden können.

Lebenslange Sicherheit mit einer Pflegevorsorge zu günstigen Beiträgen

Eine Pflege-Zusatzversicherung schafft die Voraussetzung, eine selbstbestimmte und würdevolle Pflege finanzieren zu können und dabei Ihr Vermögen bzw. das Ihrer Angehörigen zu schützen. Daher ist auch der Gedanke, dass Kinder ihre Eltern absichern, durchaus sinnvoll. Mit dem neuen und innovativen Pflegetarif der Hallesche erhalten Sie einen Top-Schutz zum reduzierten Startbeitrag – bei voller Leistung von Anfang an! Vor allem junge Menschen können somit früh und bezahlbar in die so wichtige Pflegevorsorge einsteigen. Auch während der Vertragslaufzeit kann der Beitrag flexibel an die eigene finanzielle Situation angepasst werden – ohne Angabe von Gründen und bis zum 60. Lebensjahr.

Sie erhalten weltweite Geltung, umfassende Leistungen auch bei Demenz und die Beitragsbefreiung ab Pflegestufe III. Eine 24-Stunden-Garantie, die innerhalb von einem Tag ambulante Pflegekräfte, Haushaltshilfen, Fahrdienste und vieles mehr organisiert, rundet dieses umfassende Leistungspaket ab. Alternativ zur monatl. Beitragszahlung, gibt es auch Anbieter, die eine lebenslange Pflegevorsorge mit einem Einmalbeitrag anbieten.

Todesfallabsicherung

Sind die Hinterbliebenen ausreichend versorgt?

Wir machen uns nicht gerne Gedanken über das, was ist, wenn wir einmal sterben. Sind wir aber für den plötzlichen Ernstfall nicht abge­sichert, stehen unsere Hinterbliebenen finanziell alleine da. Denn aus den gesetzlichen Versorgungssystemen sind kaum Leistungen zu erwarten. Übernehmen Sie Verantwortung im Rahmen einer Todesfallabsicherung. Sie sind nicht nur der Familie, sondern auch Geschäftspartnern und Banken (z. B. Immobilienfinanzierung) gegenüber finanziell ver­pflich­tet. Alles kein Problem, wenn das Einkommen stimmt und Sie für alle Dinge aufkommen können. Was würde aber im Falle Ihres Ablebens passieren? Wer kommt dann für die finanziellen Verpflichtungen auf? Denken Sie rechtzeitig über Ihre Todesfallabsicherung nach!

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Die folgende Tabelle gibt einen groben Überblick, welche Summen versichert werden müssen, um Ihren Bedarf für die laufenden Kosten zu decken:

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Flexible Anlage mit attrak­tiver Rendite­aussicht

Die Vermögenspolice der Allianz

Sie suchen nach einer mittel- bis langfristigen Anlage, die sicherheitsorientiert ist und trotzdem attraktive Renditechancen bietet? Sie wollen Ihr Geld nicht bei 0,5 % auf dem Tagesgeldkonto liegen haben? Sie wollen Ihr Geld nicht in schwankungsreiche Fonds investieren?

Dann könnte die Vermögenspolice der Allianz eine passende Anlageform für Sie darstellen.

Als Weiterentwicklung der bekannten „IndexSelect Variante“ eignet sich die Allianz Vermögenspolice besonders, um Vorsorgekapital anzulegen und auszubauen. Sie dient zusätzlich der Absicherung im Todesfall (lebenslange Laufzeit) und kann steuergünstig und schenkungsoptimiert übertragen werden. Sie können jedes Jahr entscheiden, ob Ihre Anlage zu einem jährlichen angebotenen Festzins (2015 z.B. 3,2%) angelegt werden soll oder über die Partizipation am Dow Jones Euro Stoxx 50 Index am Börsenerfolg der 50 führenden Unternehmen des Euroraums beteiligt ist. Über eine monatliche „Cap-Lösung“ ist Ihre monatliche Gewinnbeteiligung begrenzt (2015 z. B. max. 3,6 % pro Monat). Im Gegenzug kann die Jahresentwicklung in der Summe für Sie nie negativ sein.

Für Sie bedeutet das: gute Renditechancen ohne Verlustrisiko – Steuervorteile und Flexibilität inklusive.

 

Weitere Vorteile im Überblick:

  • Garantie der eingezahlten Beiträge
  • „Lock-in-Verfahren“, d. h. einmal erzielte Gewinne bleiben für die gesamte Dauer garantiert und erhöhen die Garantiesumme
  • jährliche Wahlmöglichkeit zwischen der Indexpartizipation oder Garantiezins (oder Kombination aus beiden Möglichkeiten)
  • Nachgelagerte Besteuerung (erst bei Auszahlung)
  • Flexible Beitragszahlung – Sie können bei Vertragsabschluss bestimmen, ob Sie einen Einmalbeitrag, durchgehende oder abgekürzte Beitragszahlungen leisten wollen. Darüber hinaus sind individuelle Zuzahlungen jederzeit möglich.
  • Variable Entnahmen – Unter Beachtung bestimmter Mindestgrenzen können Sie jederzeit auf Ihr Vorsorgekapital zugreifen.
  • Sie können den/die Begünstigten der Todesfallleistung frei wählen und jederzeit neu bestimmen. Die Leistung wird außerhalb des Nachlasses fällig.

 

Sachwert-Investition Pflegeappartement

Renditestarke Immobilien mit Sondernutzung

Bereits in unserer letzten Ausgabe haben wir unter der Rubrik „Immobilien mit Sondernutzung“ auf die Möglichkeit des Erwerbs eines Pflegeappartements hingewiesen. Da die Pflegeappartements fest für 20 bis 30 Jahre an den Heimbetreiber vermietet werden, entfällt für den Investor das Vermietungsrisiko und die lästige Suche nach neuen Mietern. Nicht zuletzt die Tatsache, dass infolge der demo­gra­phi­schen Entwicklung über 300.000 zusätzliche Pflege­plätze notwendig werden, sondern auch die Situation, dass mehr als 200.000 der bereits bestehenden Plätze erneuert und an aktuelle Verordnungen angepasst werden müssen, hat diesen Sektor der Immobilien­wirtschaft zu einem der größten Wachstumsmärkte werden lassen. INFO_2

Objekte mit Sondernutzung

Spezialimmobilien im Pflegebereich

Der Bereich der Pflege­immobilien hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Nicht zuletzt die Tatsache, dass infolge der demo­graphischen Ent­wicklung über 300.000 zusätzliche Pflege­plätze not­wendig werden, sondern auch die Situation, dass mehr als 200.000 der bereits bestehenden Plätze erneuert und an aktuelle Ver­ordnungen angepasst werden müssen, hat diesen Sektor der Immobilien­wirtschaft zu einem der größten Wachstumsmärkte werden lassen. Generell besteht bei Erwerb eines Pflege­appartements kein Vermietungs­risiko, da die gesamte Immobilie von einem Heimbetreiber über einen Zeitraum von 20 – 25 Jahren komplett angemietet wird. Hier ist auch das Haupt­augenmerk bei der Auswahl des Objektes zu legen. Welche Bonität und welche Erfahrung bringt der Heim­betreiber mit? Handelt es sich um eine Gesell­schaft, welche auch andere Ein­richtungen betreibt und somit eine gewisse wirt­schaftliche Größe und somit Sicher­heit repräsentiert? Die Miet­erträge belaufen sich normaler­weise auf ca. 5 % p. a. bezogen auf den Kauf­preis und können somit durch den lang­laufenden Miet­vertrag eine verläss­liche Größe beim Aufbau einer zusätz­lichen privaten Alters­vorsorge darstellen. INFO_2