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Garantiezinssenkung
zum 01.01.2017

Lebensversicherung – Handeln Sie jetzt!

Neukunden klassischer Lebensversicherungen müssen sich ab dem nächsten Jahr auf einen weiteren Rückgang der garantierten Mindest­ver­zinsung einstellen. Der Garantiezins wird von aktuell 1,25 % auf 0,9 % gesenkt – damit reagiert das Bundesfinanzministerium auf die Folgen der vorherrschende Niedrig- bzw. Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank. Diese Änderung betrifft alle Verträge, die nach dem 31.12.2016 vereinbart werden. Für bestehende Versicherungen oder solche, die noch die­ses Jahr beginnen, gilt noch die höhere Garantieverzinsung. Es ist also unbedingt zu empfehlen, noch vor dem Jahreswechsel aktiv zu werden, um sich die höhere Garantie zu sichern. Doch nicht nur klassische Tarife zur Altersvorsorge sind von der Zinssenkung betroffen. Diese Änderung hat auch direkte Auswirkungen auf die Absicherung von sogenannten biometrischen Risiken – vor allem Berufsunfähigkeits-, Risikolebens- und Pflegepolicen werden durch die geän­derte Rechnungsgrundlage teurer werden; Experten gehen von Beitragserhöhungen von ca. 10 % gegenüber dem aktuellen Prämien­niveau aus. Vor allem für junge Versicherte mit dementsprechend langen Vertragslaufzeiten wirkt sich das deutlich aus. Wer zum Berufsstart im Alter von 25 Jahren eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer Laufzeit von 42 Jahren vereinbart und dafür zum Beispiel eine monatliche Prämie von aktuell 70 € zahlt, für den ergibt sich durch eine 10 %-ige Beitragssteigerung über die Laufzeit eine Mehrbelastung von über 3.500 €. Wer in den vorgenannten Bereichen also noch über keine oder nur unzureichende Absicherung verfügt, der sollte dringend noch dieses Jahr tätig werden und sich somit die günstigeren Beiträge bzw. die höheren Garantieleistungen (bei kapitalbildenden Lebensversicherungen) sichern.  

Wiederanlage von Versicherungsleistungen

Sinnvolle Alternativen zum Tagesgeldkonto nutzen

Bei vielen Versicherungsnehmern wurden und werden in Kürze kapitalbildende Lebensversicherungen fällig. Oft herrscht dann Verunsicherung in auf die Frage, wie man das Geld in der aktuellen Niedrigzinsphase anlegen soll. Egal ob kurz-, mittel- oder langfristig – wir zeigen Ihnen sinnvolle Anlagealternativen zu einem – in der Regel unrentablen – Verbleib des Auszahlungsbetrages auf dem Tagesgegeldkonto auf. Wer das Geld nicht für die Rückführung eines Darlehens oder für eine andere konkrete Investition vorgesehen hat, sollte sich dahingehend beraten lassen.   info_4

Todesfallabsicherung

Sind die Hinterbliebenen ausreichend versorgt?

Wir machen uns nicht gerne Gedanken über das, was ist, wenn wir einmal sterben. Sind wir aber für den plötzlichen Ernstfall nicht abge­sichert, stehen unsere Hinterbliebenen finanziell alleine da. Denn aus den gesetzlichen Versorgungssystemen sind kaum Leistungen zu erwarten. Übernehmen Sie Verantwortung im Rahmen einer Todesfallabsicherung. Sie sind nicht nur der Familie, sondern auch Geschäftspartnern und Banken (z. B. Immobilienfinanzierung) gegenüber finanziell ver­pflich­tet. Alles kein Problem, wenn das Einkommen stimmt und Sie für alle Dinge aufkommen können. Was würde aber im Falle Ihres Ablebens passieren? Wer kommt dann für die finanziellen Verpflichtungen auf? Denken Sie rechtzeitig über Ihre Todesfallabsicherung nach!

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Die folgende Tabelle gibt einen groben Überblick, welche Summen versichert werden müssen, um Ihren Bedarf für die laufenden Kosten zu decken:

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Neue Wege in der Ruhestandsplanung

Innovative Anlagekonzepte sorgen für mehr Transparenz

Lang­anhaltende historisch niedrige Zinsen am Kapital­markt und aufsichts­rechtliche Vor­schriften aus Brüssel und Berlin setzen die Anbieter klassischer Alters­versorgungs­produkte zunehmend unter Druck. Diese Gegeben­heiten führen dazu, dass vor allem Lebens­versicherer ihr bisheriges Geschäfts­modell derzeit nach­haltig überdenken. In den letzten Jahren kann ein Trend ausgemacht werden, der zu innovativen Produkt­konzepten führt, die verstärkt in rendite­orientierte Anlage­formen investieren.

Zur Mindest­garantie der ein­gezahlten Beiträge können zusätzliche Absicherungs­mechanismen vor allzu großen Kapital­markt­schwankungen schützen. Beim Zie­linvestment können Anleger dabei selbst entscheiden, ob sie beispiels­weise lieber in index­orientierte Zertifikate oder in be­stimmte Fonds investieren wollen. So besteht z. B. auch die Möglichkeit, in ein sonst nur institutionellen Anlegern vor­behaltenes Sachwert­portfolio zu investieren.

Die Vor­teile dieser Anlage­formen sind die deut­lich höhere Transparenz und die erhöhte Sicher­heit, die dadurch gegeben ist, dass das aufgebaute Vermögen in diesen Fonds im Regel­fall Sonder­vermögen darstellt, welches die Kapital­anlage­gesellschaft „treuhänderisch“ für die Anleger verwaltet. Diese Innovations­kraft in der Finanz­dienst­leistungs­branche führt aber leider teilweise auch dazu, schnell die Über­sicht zu ver­lieren und nicht mehr unter­scheiden zu können, welche Lösung für den Einzelnen persönlich sinnvoll ist.

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